Auch die Flößer und Holzknechte haben sich entfernt; sie gingen in die Sägmühle, wo sie auf dem Heu übernachten wollten.

Die Lichter in der Wirtsstube sind ausgelöscht worden und das Forsthaus lag still und verschlafen in der finsteren Nacht.

Hinter einem Fenster des oberen Stockes brannte noch ein kleines Licht.

Denn die Frau Oberförster lag gerade um dieselbige Zeit in den Wehen und die Tölzer Hebamme wachte bei ihr.

Hie und da steckte der lange Herr Oberförster seinen Kopf zur Türe herein und fragte mit leiser Stimme, wie es um die Frau stünde.

Er machte ein ernstes Gesicht, denn diese Nacht quälten ihn manche Sorgen.

Wenn ihn die Hebamme beruhigte, ging er mit langen Schritten an das Gangfenster und lugte scharf in die Nacht hinaus.

Er sah etwas Dunkles auf der abschüssigen Wiese, die gegen die Isar hinunterführt. Das bewegte sich rasch und verschwand.

Einer von den Jagdgehilfen, die sich vorsichtig an den Fluß pürschten.