Aus: Lausbubengeschichten. Verlag Albert Langen, München
Wie ich in die Ostervakanz gefahren bin, hat die Tante Fanny gesagt: „Vielleicht kommen wir zum Besuch zu Deiner Mutter. Sie hat uns so dringend eingeladen, daß wir sie nicht beleidigen dürfen.“
Und Onkel Pepi sagte, er weiß es nicht, ob es geht, weil er so viel Arbeit hat, aber er sieht es ein, daß er den Besuch nicht mehr hinausschieben darf.
Ich fragte ihn, ob er nicht lieber im Sommer kommen will, jetzt ist es noch so kalt, und man weiß nicht, ob es nicht auf einmal schneit.
Aber die Tante sagte:
„Nein, Deine Mutter muß böse werden, wir haben es schon so oft versprochen.“
Ich weiß aber schon, warum sie kommen wollen; weil wir auf Ostern das Geräucherte haben und Eier und Kaffeekuchen, und Onkel Pepi ißt so furchtbar viel. Daheim darf er nicht so, weil Tante Fanny gleich sagt, ob er nicht an sein Kind denkt.
Sie haben mich an den Postomnibus begleitet, und Onkel Pepi hat freundlich getan und hat gesagt, es ist auch gut für mich, wenn er kommt, daß er den Aufruhr beschwichtigen kann über mein Zeugnis.