„Jawohl und rasch!“ rief der Oberst.
„Nur Zeit lassen!“ kommandierte der Messerschmied Simon. „Du, Heiß, schiebst den Riegel zurück, aber stad, daß man es nicht hört! Batz und Schmied Maxl, Ihr bleibt hart neben mir, und schreit’s recht! So, jetzt das Tor geschwind auf! Hurra! Hurra!“
Die vier stürzten hinaus. Wie die Burschen das Feldgeschrei hören, packen sie zusammen, und auf und davon, was sie laufen können.
Zwei sind in der Besoffenheit liegen geblieben, die hat dann hinterher die Polizei heimgenommen.
„Viktoria!“ schreit der Messerschmied Simon, „wir haben sie! Jetzt schnaufen wir aus, und dann wollen wir unsern Brüdern zu Hilfe kommen.“
Er hat seinen Tschako abgenommen und auf dem Schlachtfeld Umschau gehalten. Der Platz hat grauslich ausgesehen; Maßkrüge und Scherben sind herumgelegen, Bierlachen sind überall gewesen, und auf dem Pflaster unterm Rathaus war alles voll Glasscherben und Papier und Aktendeckeln.
Jetzt sind aber in allen Häusern die Fensterläden zurückgeschlagen worden, und die Leute haben herausgeschaut und dem Simon ein Bravo zugerufen.
Den tapferen Messerschmied hat es gefreut, und er hat militärisch mit dem Säbel gedankt.
„Aber“, hat er gesagt, „das ist nur der erste Sieg; der schwerere kommt noch.“