Der Fritz hat gemeint, wir müssen ihm einen Pulverfrosch in den Katheder legen; aber das geht nicht, weil man es sieht.
Dann haben wir ihm Schusterpech auf den Sessel geschmiert. Er hat sich aber die ganze Stunde nicht darauf gesetzt, und dann ist der Schreiblehrer Bogner gekommen und ist hängen geblieben.
Das war auch recht, aber für den Kindlein hätte es mich besser gefreut.
Der Fritz wohnt bei dem Malermeister Burkhard und hat ihm eine grüne Oelfarbe genommen, wie der Katheder ist. Die haben wir vor der Religionsstunde geschwind hingestrichen, wo er den Arm auflegt.
Da hat es auf einmal geheißen, der Falkenberg ist krank und wir haben Geographie dafür. Da ist der Professor Ulrich eingegangen, weil er voll Farbe geworden ist, und er hat den Pedell furchtbar geschimpft, daß er nichts hinschreibt, wenn frisch gestrichen ist.
Der Kindlein ist uns immer ausgekommen, aber wir haben nicht ausgelassen.
Einmal ist er in die Klasse gekommen mit dem Rektor und hat sich auf den Katheder gestellt. Dann hat er gesagt:
„Kindlein, freuet Euch! Ich habe eine herrliche Botschaft für Euch. Ich habe lange gespart, und jetzt habe ich für unsere geliebte Studienkirche die Statue des heiligen Aloysius gekauft, weil er das Vorbild der studierenden Jugend ist. Er wird von dem Postament zu Euch hinunterschauen und Ihr werdet zu ihm hinaufschauen. Das wird Euch stärken.“
Dann hat der Rektor gesagt, daß es unbeschreiblich schön ist von dem Falkenberg, daß er die Statue gekauft hat, und daß unser Gymnasium sich freuen muß.