Er hat nichts gemerkt, und wir sind erst wieder vorgegangen, wie er schon weit weg war.
Das Gymnasium und die Studienkirche sind am Ende von der Stadt; es ist kein Mensch hinten, wenn es dunkel ist.
Bloß der Pedell, aber er ist auch nicht hinten, sondern beim Sternbräu.
Wir sind hingekommen, und jeder hat einen Stein genommen.
Wir haben die Fenster noch gesehen. Das dritte war es.
Der Fritz sagte zu mir: „Du mußt gut rechts schmeißen; wenn es an die Wand hingeht, prallt es schon hinein. Und Du mußt halb so hoch schmeißen, wie das Fenster ist; ich probiere es höher, dann erwischt ihn schon einer.“
„Es ist schon recht,“ sage ich, und dann haben wir geschmissen. Es hat stark gescheppert, und wir haben gewußt, daß wir das Fenster getroffen haben.
Gleich hinter dem Gymnasium sind Haselnußstauden; da haben wir uns versteckt und haben gehorcht. Es ist ganz still gewesen und der Fritz sagte: „Das ist fein gegangen. Jetzt müssen wir achtgeben, daß uns niemand gehen sieht.“
Wir sind schnell gelaufen, aber wenn wir etwas gehört haben, sind wir stehen geblieben. Es ist uns niemand begegnet, und beim Fritz seinem Hausherrn sind wir hinten über den Gartenzaun gestiegen und ganz still die Stiege hinaufgegangen.