„Auf Ehr und Seligkeit, sag i. Und bal i amal was sag’, da gibt’s nix; dös is wia Stahl und Eis’n ...“
„Also gut! Sie unterlassen die Angriffe — auch in dieser etwas komischen Sache ...“
„A glänzende Ehrerklärung gib i, wenn i ’s amal sag, Herr Bürgermoasta! A glänzende Genugtuung.“
„Schön, dann sind wir wieder einig.“
„Dös glaab i.“
Die glänzende Ehrenerklärung kam am 5. April, denn einiger Zeit bedurfte Herr Irzinger denn doch, um seinen Gesinnungswechsel zu stilisieren. Er packte die Sache beim richtigen Ende an, indem er zuerst etwas humoristisch wurde, dann aber doch die echt altbayrische Standhaftigkeit der Männer hervorhob, welche auch in einer kleinen Sache, deren allzu deutliche Beschreibung sich von selbst verbot, am alten Herkommen festhielten und durch diese Hartnäckigkeit alle Widerstände besiegten.
Auch wie Herr Irzinger freimütig bekennen zu müssen erklärte, den Widerstand der Presse.
Der im vollsten Sinne des Wortes verlassenen Witwe blieb nichts anderes übrig, als die Verzeihung der standhaften Verunreiniger zu erflehen.
Sie tat es.
Nicht ganz so leichten Gemütes und nicht ganz so rasch wie der Redakteur des Volksboten; aber die Notwendigkeit, Gas zu erhalten, erlaubte auch kein allzulanges Zögern.