„Möglich“, log ich. „Momentan natürlich kann ich mich nicht erinnern ...“
„Ein auffallend großer Mann mit einem militärischen Bart,“ wiederholte der Lehrer und zwirbelte einen unsichtbaren, martialischen Bart ...
„Hm! Ich kann mir ungefähr denken ...“
„Er war, wenn ich so sagen darf, sehr energisch. Wie der Zug hier anhielt, und ich ... Sie entschuldigen, Herr Doktor, weil ich Sie doch nicht kannte ... und ich wußte noch nicht, ob ich aussteigen sollte, da hat er mich gewissermaßen hinausgeschoben und hat mir meinen Mantel und meinen Regenschirm hinausgereicht, und er sagte immer: Sie müssen zu dem Anwalt hier gehen. Das ist der rechte Mann für Sie, und er sagte: Sie werden mir ewig dankbar sein, denn sehen Sie, sagte er, in der Großstadt, da hat man nicht das Interesse und die Zeit, da werden Sie kurz abgefertigt, sagte er, — und da ist der Zug schon weggefahren, und ich bin da gestanden. Ja, und der Herr hat noch zum Fenster herausgesehen und hat mir gewunken ... hm ... ja ... und da bin ich eben zu Ihnen gegangen ... und wenn ich so sagen darf, ich bin eigentlich froh ...“
„Seien Sie unbesorgt, Herr Lehrer, ich werde energisch für Ihr Recht eintreten ...“
„Ja, und wissen Sie, diese Äußerung gegen meine Schwägerin Karoline, die muß besonders hervorgehoben werden ...“
„Sie wird hervorgehoben,“ sagte ich mit starker Stimme, „wir wollen einmal sehen, ob der politische Fanatismus alles und jedes beschmutzen darf, wir wollen sehen, ob ... kurz und gut, Sie können beruhigt heimfahren.“
Die Augen des Lehrers leuchteten auf. Er bot mir die Hand und schüttelte sie und ging ...
Ich nahm zu allererst die Goldstücke und ließ sie klirrend auf den Tisch fallen und wieder in den hohlen Händen aneinander klingen.
Ha!