„I steh net auf.“
Frau Holdenried stand ratlos unter der Tür und sah auf ihren Zimmerherrn, der die Decke über die Schultern zog und zu schnarchen anfing.
„Aba ...“
„Lassen S’ mich nur herein,“ sagte Herr Gumposch, schob sie höflich ein wenig beiseite und betrat das Zimmer.
„Jessas, wia’s aba da ausschaugt!“ seufzte Frau Holdenried, „... und ... und ...“ setzte sie bei und öffnete ein Fenster.
„Ich muß eine Viertelstund’ allein sein mit ’n Herrn Pfaffinger,“ mahnte der Besucher.
„Aba wia’s da ausschaugt!“
„Das ist jetzt Nebensache ... auf das geb’ ich gar nicht acht ...“ sagte Herr Gumposch.
„Ja no, wenn S’ meinen, aba ...“
Frau Holdenried schüttelte mißbilligend das Haupt und übersah noch einmal mit einem Blick die wüste Unordnung im Zimmer, hob die Weste vom Boden auf, erhaschte die beiden Stiefel, schüttelte wieder das Haupt und ging.