„Wia?“ fragte er.
„Sie haben sich was Böses eingerührt, gestern nachts ...“
Die Erinnerung an eine leise knarrende Stiege, an eine Türe, die beim Schließen ein wenig geächzt, an eine Hand, die ihn geführt hatte, die Erinnerung an volle Arme, die sich um seinen Hals geschlungen hatten, tauchte in Herrn Pfaffinger auf und vermochte ihn, seine Augen weiter zu öffnen.
Da saß vor ihm ein Mann, der ihn bitter ernst anblickte und beinahe traurig mit dem Kopfe nickte ... irgendein Grund mußte ihn doch hergeführt haben ... sollte wirklich der Vater was gemerkt ... die Tochter was gestanden haben?
Sein Herz fing an, schneller zu schlagen.
„Wia?“ fragte er unsicher, beinahe ängstlich.
Gumposch, als ein gewiegter Menschenkenner, sah wohl, daß seine Anwesenheit Gemütsbewegungen verursachte, und das freute ihn und erregte in ihm sogar ein gewisses Wohlwollen mit seinem Opfer.
„Tja!“ sagte er, „lieber Pfaffinger, wie stellen Sie sich das vor, daß die Sach ’nausgeht?“
Wie stellte man sich das vor?
Die Gedanken Schorschels richteten sich langsam auf ein paar Möglichkeiten, Unannehmlichkeiten, auf Verdruß daheim, Verlust an Geld, auf lange Weibsbilderreden.