„Aba ... siebazgi! Sakera Hosenzwickl! Da hamm’s as ins dafür ei’kocht! I bin bei Wörth dabeig’wen und bei Sedan ... und nacha bei Orleanß hinten! Bei Kulmirs hamm s’ an Major Gruaba neben meiner aufi g’schoss’n, und i und da Hage Pauli, mir hamm an im größt’n Feuer z’ruckbracht ... und hab aa ’s Eiserne Kreuz kriagt für dös und bin belobigt wor’n vorn ganz’n Regament ...“
„Ja, was Sie sagen!“
Der Bezirksarzt streckte dem eifrigen Alten seine Hand hin. „Respekt — Buchberger! Ein deutscher Ritter des Eisernen Kreuzes! Da müssen wir Jüngeren den Hut ziehen!“
„No ja! Es hätten’s eigentli alle vadeant, denn was mir selbigsmal durchg’macht hamm, dös war a wengl hart ... und i sag’s oft, de junga Leut achten’s nimmer a so, aba es hat scho was braucht!“
„Ja, die jungen Leute! Die werden von den sozialdemokratischen Zeitungen vergiftet. Das findet man nicht mehr, wie früher ... diese ... diese Einfachheit und ... ah ... diese ... diese Vaterlandsliebe ...“
„Gel? I sag’s aa’r allaweil! De Patriot’n san nimmer gar so viel! Und wenn ma was sagt, wurd ma glei ausg’lacht von de Grasteufl!...“
„Es ist schlimm, Buchberger! Schlimm! Aber ein alter Soldat, wie Sie, der laßt sich nicht irrmachen ...“
„Ja, was waar denn net dös? I laß net aus.“
„Einer von der alten Garde! Han?“
„Und de Erinnerung gab i net her ... dös derfen S’ g’wiß glaab’n, Herr Dokta ... Sakera Hosenzwickl ... wia mir einmarschiert san ...“