Und nun tausend Lebewohl und Grüße an die ganze Familie, die ich oft mit Freundschaft und Sehnsucht erinnere.
Ihr innig ergebener Freund und
Verehrer
Ingemann.
Verzeihen Sie mir alle die Sprechfehler, könnte ich nur meine Gesinnungen Ihnen so äußern, daß ihr Herz mich verstände, möchte ich mich gern in den Formalien ein wenig prostituiren.
Julius, Nik. Henrich.
Geb. den 3. Oktober 1783 in Altona. Daß dieser menschenfreundliche Mann sein thätiges Dasein dem Gefängnißwesen gewidmet, und von der preuß. Regierung auf jede Weise gefördert, unendlich viel zur Aufklärung und Verbesserung in jenen düsteren Regionen irdischen selbstverschuldeten (und darum desto traurigeren) Elendes gethan, ist allbekannt und dankbar gewürdiget. Minder bekannt dürften im Allgemeinen seine Bestrebungen schönwissenschaftlicher Art auf litterar-historischem Grund und Boden geblieben seyn. Er hat auch eine vortreffliche Übersetzung geliefert, des Buches: „Geschichte der schönen Litteratur in Spanien;“ ein Werk des Amerikaners Ticknor, von welchem letzteren wir unter T. einen Brief an Tieck bringen.
Berlin, 25. Febr. 1834.
Verehrtester Herr Hofrath!