Du Liebste, Einz’ge, — lange war ich weg,

Nun bin ich da, nun wollen wir nicht weinen.

Hat denn Dein Mund das Küssen nicht verlernt?

Wie diese Thrän’ aufgeht im hellen Auge

Mit Lächeln ringend, glänzend schwillt, und hängt

Wie ein Demant, nun fällt, nun fällt sie nieder,

Entrinnt dem Käfig dieser schönen Wimper,

Und so im Kuß verlösch ich Deinen Seufzer

Der ihr will folgen, wie ein Vögelein

Das andre sucht in freier Luft.