[54] Gubernialbericht vom 20. August 1789. – Ein merkwürdiges Regal der Obrigkeit war das ausschließliche Recht, Leinwand zu bleichen. Die Untertanen mußten von jedem Stück Leinwand, das sie bleichten, eine Abgabe entrichten.
[55] Gubernialbericht vom 15. November 1774, ferner die Acten: 156 ex Septembri 1785.
[56] Czerwiec = Johannisblut, polnische Schildlaus; einst ein bedeutender Handelsartikel.
[57] Vergl. Ostrowski a. a. O. I. Bd. S. 52 f.; ferner Hofkanzleivortrag vom 6. September 1782 und 13. November 1783; Gubernialratssitzung vom 15. Dezember 1782; Prot. d. Hofkanzleisitzung vom 29. Januar 1782 sowie die Acten: 1004 ex Majo 1774; Fasz. 7050 (Hofkammer); 156 ex Septembri 1785 (Arch. d. Min. d. Innern).
[58] Vergl. Ulanowski a. a. O. S. 132. – Prot. d. Hofkanzleisitzung vom 7. Januar 1783.
[59] Die Darlegung der komplizierten rechtlichen und politischen Verhältnisse der verschiedenen Kategorien von Freibauern fällt nicht in den Rahmen dieser Arbeit.
[60] Gubernialberichte vom 15. November 1774 und 3. Juli 1779. Protokoll der Rektifikationskommission vom 15. September 1778.
[61] "nie mają własności, bo nie będąc panami osob własnych, jakże mogą panami być majątku?" (Skrzetuski a. a. O. II. S. 150). – Vergl. ebendort II. Bd. S. 187. – Ostrowski a. a. O. I. Bd. S. 47. – Konstytucja a. a. O. S. 24. – Guradze a. a. O. S. 275 f. 297. – Ulanowski a. a. O. S. 160, 171. – Pilat in den Beilagen Nr. 70 zu den Protokollen der 10. Session des Abgeordnetenhauses S. 545. – Gubernialbericht vom 27. Dezember 1781; ferner die Acten: 9 ex Januario 1773. II. A. 6 und V. B. 1, 599 (Arch. d. Min. d. Innern); Bericht des Kreisamtes Zamośc vom Oktober 1784.
[62] Vergl. Skrzetuski a. a. O. II. Bd. S. 195 und die oben citierten Akten.
[63] Vergl. Popper in der "Zeitschrift für österreichische Rechtsgelehrsamkeit und politische Gesetzkunde" 1826. 4. Heft. S. 209. – Drdacki, Die Fronpatente Galiziens, Wien 1838. S. 79 f. – Die Grundentlastung in Österreich. Wien 1857. S. 11. – "In Podolien bestehen die sogenannten Tloken; es benützen dort die Unterthanen mehrenteils die Gründe gemeinschaftlich, und außer denen Hausgärten und wenigen Wiesen, die das Eigenthum einzelner Wirte ausmachen, bestehen ihre Gründe aus mehreren Hauptabtheilungen, welche abwechselnd nach der verschieden eingeführten Gewohnheit durch mehrere Jahre hintereinander angebaut, und wieder durch so viele Jahre brach gelassen werden; die jährliche Vertheilung dieser Gründe geschieht auch nicht unter alle Hauswirte gleich, sondern nachdem sich ein jeder zu zwei- oder vierspänniger oder Fußrobot bekennt." (Gubernialprotokoll vom 7. Mai 1791); ferner Hofkanzleivortrag vom 3. Oktober 1826. – Die amtliche österr. Bezeichnung für die Feldgemeinschaft war "wandelbarer Grundbesitz".