„Was wollen diese Weiber bloss von mir haben? Weshalb lassen sie mich nicht gehen? Bin ich vielleicht ein kleines Kind? Morgen schreibe ich an Onkel Kolja . . .“

„Iwan, hör auf!“ rief Alexej Wassiljewitsch, seine Stimme erhebend.

„So ein Bengel, so ein Ferkel, und hat die Frechheit, sich so zu betragen!“ regte Anna Nikolajewna sich auf.

„Und Stroop wird dich niemals heiraten, wird dich nicht heiraten, wird dich nicht heiraten! . . .“ stiess Wanja, ausser sich, hervor.

Nata wurde sofort still und sagte, fast beruhigt, leise:

„Und Ida Holberg wird er heiraten?“

„Ich weiss nicht,“ antwortete Wanja ebenso leise und einfach, „ich glaube kaum,“ fügte er dann fast freundlich hinzu.

„Was sind das für Gespräche!“ berief sie Anna Nikolajewna. „Du glaubst doch nicht am Ende diesem Bengel?“

„Vielleicht, glaube ich ihm,“ brummte Nata und wandte sich zum Fenster.

„Glaube nur nicht, Iwan, dass sie so naiv sind, wie sie scheinen möchten,“ beruhigte Boba Wanja, „sie sind überglücklich, dass sie durch dich noch zu Stroop in Beziehung stehen und Nachrichten über Ida Holberg erhalten können; aber wenn du wirklich mit Larion Dmitrijewitsch sympathisierst, sei vorsichtig, verrat dich nicht.“