„Prinzessin,“ sagte ich leise.

„Ambrosius!“ rief Amalia aus, mir schnell ihr, im Kerzenschimmer noch mehr, als sonst, glänzendes rundes Gesicht zukehrend, wobei sie die Laute aus den Händen gleiten liess, dass sie dumpf auf den dicken Teppich unter dem Tische aufschlug.

„Prinzessin . . .“ sagte ich noch leiser.

„Ambrosius!“ rief Amalia schmachtend und liess sich wieder aufs Sofa gleiten.

„Prinzessin,“ flüsterte ich fast, liess mich vor ihr aufs Knie sinken und bedeckte ihre Hand mit Küssen.

„Ambrosius,“ seufzte Amalia zwischen meinen Küssen. Beim Aufstehen stiess ich mit dem Fuss an die Laute, die einen schwachen Ton von sich gab. Durch das Fenster sah man grosse Sterne. Die Prinzessin sass verwirrt, mit gerötetem Gesicht in Erwartung meiner Rückkehr da. Plötzlich wurde laut an die Tür geklopft. Ich ordnete meine Perücke und öffnete dem erregten Lieschen die Tür.

„Der Herzog . . . verlangt . . . die Herzogin ist von einem Sohne entbunden worden,“ murmelte das Mädchen.

„Von einem Sohne?“ fragte ich zerstreut.

„Ambrosius!“ rief mir die Prinzessin zu, die sich mit süssem Lächeln etwas vom Sofa erhoben hatte.

„Prinzessin,“ antwortete ich und winkte der zurückbleibenden Dame einen Abschiedsgruss zu.