X
Am andern Tag trat Firsow, im Rock und hohen Kragen, trocken und gerade wie ein Stock, in Ssemjonows Zimmer. Lande saß angekleidet am Fenster und schrieb, den Kopf zur Seite geneigt, eifrig, mit etwas kindischen, säuberlichen Schriftzügen ein großes Manuskript ab, das ihm Ssemjonow zur Abschrift verschafft hatte. Der kranke Student lag noch auf dem Bett und rauchte.
„Ah, Firsow!“ rief Lande freudig und erhob sich, um ihm entgegenzutreten, wobei er auf das sauber abgeschriebene Blatt einen Klecks machte. Ssemjonow bemerkte von weitem diesen Klecks, sagte aber nichts.
Firsow warf einen kühlen Blick auf Lande; reichte aber die Hand nicht.
„Ich bin gekommen, meinen Sohn abzuholen!“ sagte er trocken und übermäßig offiziell.
„Sserjoscha ist schon längst in den Garten gelaufen ...“
„Ssonja ging mit ihm spazieren ...“ warf Ssemjonow in gleichgültigem Ton hin.
„Ich danke Ihnen!“ Firsow verneigte sich ebenso unnatürlich nach seiner Richtung. „Und nun bitte ich um Entschuldigung ...“
Und er wandte sich zum Fortgehen.