Es bildet sich ein dichter Kreis um Mann und Weib, alle Blicke sind starr, jeder Mund ist stumm,
Grege erhebt den Stab und schwingt ihn über seinem Haupte, während er mit dem andern Arme Jala an sich preßt: Volk von Teuta, Zarathustras jüngste Stunde ist gekommen, Zarathustras des Richters und Erlösers! Heil dem Volke! Heil dem Erlöser!
So war das Zeichen zum neuen Leben, zur Wiedergeburt im Kampfe gegeben, und das weiße Banner des heiligen Aufruhrs weht von der Königsburg, bis der Sieg erfochten.
Als am Abend die Terrasse von den Trümmern des Automaten-Gaukelfestes gesäubert wurde, berührte ein Arbeiter die Sprechmaschine in der Brust des eisernen Hüters des heiligen Wortschatzes, und plötzlich begann die kopflose Puppe der entlarvten Hoheit zu rasseln: — Ao ist ein Idiot — Bim ist ein altes Grauthier — Titschi ist ein entlaufener Strandräuber — Kinder sind heilig überall, wir schütteln sie wie Wanzen ab. — Man muß dem Volk in’s Gesicht schlagen, das muntert seinen Verehrungstrieb auf — Man muß Possen mit ihm treiben, dann fühlt es sich der Gottheit nahe . . .
In derselbigen Nacht wurde Grege durch einmüthigen Beschluß des Volkes zum obersten Leiter der gemeinsamen Angelegenheiten ausgerufen, der Vertreter der Slavakos mit Soundso über die Grenze gejagt.
— Da habt Ihr Euren Tribut.
Ao und seine Hoheiten erhielten einstweilen freies Quartier im Museum.
Grege ließ eine Luftgondel ausrüsten, um bis zum Anbruch des nächsten Tages Botschaft nach Nordika
zu schicken. Der schimpfliche Vertrag mit den Slavakos wurde durch ein Freundschaftsbündniß mit dem Brudervolke von Nordika ersetzt.
Dann fielen die ersten Hammerschläge zur Zertrümmerung der Mauer, welche die Stadt der Männer von der Stadt der Frauen trennte.