Der Himmel blaßblau, mit einigen büschelförmigen Wölkchen zur Rechten und Linken, die einzeln sich bewegten, wie von gegensätzlichen Kräften getragen.

Und unten auf Erden schien ein Sturm zu toben.

Keiner wußte mehr Raths, seit der Apparat versagte.

So ging’s die Nacht hindurch, so den zweiten Tag.

Erfreulicher Weise führte die Flugbahn durch milde Temperaturen, selten gekreuzt von einer kalten Strömung. Wie weit von der Erde entfernt, war kaum mehr zu schätzen.

Bei dem Zusammenstoß mit dem räthselhaften unbemannten und dunklen Riesenfahrzeug waren alle Instrumente verloren gegangen, die Leuchte dazu und alle Mittel, bei Insichttreten anderer Fahrzeuge Zeichen zu geben.

Gewiß, es war ein Wunder, daß man bei dem ungeheuren Anprall im wilden Wirbel des Fallwindes überhaupt nicht vollständig scheiterte.

Wie nun das Abenteuer enden würde? Keiner konnte es wissen. Der steuerlose Flug spottete jeder Berechnung.

Nur den einen Schluß ließ die andauernde blaßblaue Färbung des Himmels und die krystallene Klarheit der Luft zu, daß man sich den Regionen des Pols näherte. Also lächerlich weit ab vom Ziel.

Und richtig, wie das Wetter tief unten ausgelärmt hatte, war fremdes weißes Land in ungeheuren Flächen zu erkennen.