unterstellt sind, erfüllen mich, gelinde ausgedrückt, mit einiger Sorge.

Alle schwiegen ein wenig beklommen, denn der Ton des Oberpriesters schien wirklich überraschende Dinge von zweifelhafter Annehmlichkeit anzukündigen. Auch war’s, als suche er mühsam nach dem Worte.

— Wir werden nichts versäumen, Deine Sorgen zu zerstreuen, oder, sollte uns dies nicht gelingen, sie Dir tragen zu helfen, unterbrach der Sprecher die Stille. Denn die Miene des Oberpriesters machte den Eindruck, als ob er das rechte Wort immer noch nicht gefunden habe.

— Es ist mir in der That diesmal nicht leicht, meine Freunde, Euch die Sache so vorzutragen, daß Ihr sofort und ohne Beängstigung ein klares Bild von der Lage bekommt, in die uns ein noch nicht genügend aufgeklärtes Ereigniß versetzt hat.

— Ein Ereigniß? Ein uns noch unbekanntes Ereigniß? In unserem still geordneten, glücklichen Teuta? fragten vier Stimmen durcheinander.

Die Aeltesten blickten ahnungsvoll vor sich hin.

In diesem Augenblicke ertönte der Silberton der Klingel.

Der Oberpriester setzte die Hörröhrchen ein und lauschte lange mit gesenktem Kopfe.

Endlich seufzte er auf:

— Zwei Ereignisse.