Gewiß, so dachte er, würden ihn die hohen Freudespender und Volksregenten von Teuta so schleunig in ihre Mitte fordern, um von seiner neuesten wissenschaftlichen Entdeckung zu hören. Und nun war er da, gewappnet mit seiner Gelehrsamkeit, umgürtet mit seinem Tiefsinn, ein Held des Geistes, der treffliche Oberphysikus. Und er fühlte sich begrüßt und beglückwünscht durch ihr schweigsames Erwarten. Die guten Leute müssen’s doch ahnen —
Offenbar: Alle schwiegen, Alle erwarteten, Alle ahnten.
Nur Ao ächzte leise und machte ein gequältes Gesicht.
— Jawohl, Hoheiten, die That ist mir gelungen, begann Bim.
— Hast Du ihn gefunden? fiel ihm Ao gleich in’s Wort.
— Ich habe ihn gefunden und halte ihn fest, er wird mir nimmer entwischen.
Aller Augen rundeten und befeuerten sich und drangen auf den gewaltigen Bim ein.
Er hat ihn gefunden! Unglaublich!
— Leicht war’s ja nicht, Hoheiten, fuhr er mit Selbstgefühl fort. Leicht war’s ja wahrhaftig nicht. Die Zahl der Hemmnisse und Irrwege war erstaunlich groß. Aber nun halt’ ich ihn. Er entschlüpft mir nicht mehr. Er ist kein Schemen, er ist ein Sichbethätigendes, ein Wesen, welches die ganze, weite Schöpfung in sich trägt und die Bedingung ihrer Erscheinung ist, er ist das Urleben, die Urkraft des Weltalls selbst.
— Mit Vergunst, von wem sprichst Du, hoher Oberphysikus? unterbrach Titschi den Strom der Rede.