„Ich selbst begehre nichts,“ erwiderte der Luftpirat. „Aber wenn die Mächtigen der Erde den Armen eine große Summe geben wollen, wenn sie die durch das Unheil entstandene Not lindern wollen, so bin ich’s zufrieden.“
„Das soll geschehen,“ rief der Herrscher.
„Das genügt mir,“ erwiderte Mors. „Ich habe die Genugtuung, daß ich die Welt von dem Alpdruck, der auf ihr lastete, befreite.“
„Und der Baron?“ fragte der Prinz unwillkürlich.
„Den nehme ich mit mir,“ erwiderte Mors finster. „Der hat mir nach dem Leben getrachtet. Ganz so, wie sein verräterischer Gefährte, der Inder.“
Der gelehrte Edelmann erbleichte. „Gnade!“ rief er dem Herrscher zu. „Ich will nicht in der Gewalt des Maskierten bleiben. Man soll mich hier ins Gefängnis setzen!“
Mors sah mit seinen feurigen Augen auf den Herrscher und den Prinzen.
Sie reichten ihm die Hände. Er drückte sie. Dann winkte er seinen Indern. Im Nu faßten diese die beiden Gefangenen und schleppten sie nach dem geheimen Gang, der sich irgendwo in den Gebüschen befinden mußte.
„Den Gang versperre ich für immer,“ tönte die Stimme des Luftpiraten.
Seine hohe, stolze Gestalt verschwand im Gebüsch, dann hörte man ein dumpfes Dröhnen wie von einer schweren Falltür. Und als der Prinz in das Gebüsch eilte, sah er nichts von dem seltsamen Mann, der auf dem Kometen gewesen. Kapitän Mors war mit seinen beiden Gefangenen spurlos verschwunden.