»Und die sieben Becher voll Blut erwarten mich auf dem Tisch, und das Gleißen einer goldnen Krone glimmt unter ihnen.«
Doch eine Stimme schlug mir zurück, die mir nicht fremd war, und das Gesicht jener, die erschien, war mir nicht unbekannt. Und sie rief die Worte:
— Ein weißes Königreich! ein weißes Königreich! ich weiß ein weißes Königreich. Und ich wandte mich um und sagte ganz ruhig:
— Kleiner lügnerischer Kopf, kleiner Mund voll Lüge, es gibt nicht Könige noch Königreiche mehr. Umsonst sehne ich mich nach einem roten Königreich: denn die Zeit ist vorbei, Und dieses Reich hier ist schwarz und ist kein Königreich; denn ein Volk von schwarzen Königen rührt hier seine Arme. Und nirgends auf der Welt gibt es ein weißes Königreich, noch einen weißen König.
Aber sie rief von neuem diese Worte:
— Ein weißes Königreich! Ich weiß ein weißes Königreich!
Und ich wollte sie bei der Hand fassen; aber sie entschlüpfte mir.
— Nicht durch Traurigkeit, sagte sie, nicht durch Gewalt. Und doch gibt es ein weißes Königreich. Komm mit meinen Worten; horch.
Und sie schwieg, da erinnerte ich mich.
— Nicht durch die Erinnerung, sagte sie. Komm mit meinen Worten; horch.