Dies ist das Wort: Zerstöre, zerstöre, zerstöre. Zerstöre in dir, zerstöre um dich herum. Mach Platz für deine Seele und für die andern Seelen.

Zerstöre alles Gute und alles Böse. Die Schutthaufen sind die gleichen.

Zerstöre die alten Wohnungen der Menschen und die alten Wohnungen der Seelen; die toten Dinge sind Spiegel, die entstellen.

Zerstöre, denn alle Schöpfung kommt aus der Zerstörung.

Und um der höheren Güte willen muß man die niedere Güte ausrotten. Und so erstehe das neue Gute, gesättigt mit Bösem. Und um eine neue Kunst zu erschaffen, muß man die alte Kunst zerbrechen. Die neue Kunst wird so dem Bildersturme gleichen.

Denn jeder Bau ist aus Trümmern gemacht, und nichts ist neu in dieser Welt als die Formen.

Aber man muß die Formen zerstören.

Und Monelle sagte weiter: Ich will dir von der Formwerdung sprechen.

Das Verlangen selbst nach dem Neuen ist nichts sonst als die Begierde der Seele, die sich zu formen strebt.

Und die Seelen werfen die alten Formen von sich, wie die Schlange ihre alte Haut von sich wirft.