[130] F. Giesel, “Einiges über Radium-Baryum-Salze und deren Strahlen” In: Verhandlungen der deutschen physikalischen Gesellschaft 1900, 2, 9-10.

[131] A.-L. Debierne, “Sur du baryum radio-actif artificiel” In: Comptes rendus 1900, 131, 333-335 − http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k3087z.image.f333.

[132] E. Rutherford, F. Soddy, “Die Ursache und Natur der Radioactivität I” In: Zeitschrift für physikalische Chemie 1902, 42, 81-109.

[133] P. Villard, In: Bulletin des séances de la Société Française de physique 1900.

[134] J. C. McLennan, “On a kind of radioactivity imparted to certain salts by cathode rays” In: Philosophical Magazine (6) 1902, 3, 195-203 − http://dx.doi.org/10.1080/14786440209462754.

[135] A. Heydweiller, “Zeitliche Gewichtsänderungen radioaktiver Substanz” In: Physikalische Zeitschrift (4) 1902, 2, 81.

[136] J. und G. H. Elster, “Versuche an Becquerelstrahlen” In: Annalen der Physik und Chemie 1898, 302, 735-740 − http://dx.doi.org/10.1002/andp.18983021209.


  1. Man erreicht dieses Resultat leicht, indem man das Gewicht in der Hand hält, und es nur ganz allmählich auf die Platte H niedersinken läßt, so daß man den Lichtzeiger des Elektrometers auf Null erhält. Mit ein wenig Übung erlangt man leicht den hierzu nötigen Handgriff. Diese Methode zur Messung schwacher Ströme ist von Herrn J. Curie in seiner Doktorarbeit beschrieben worden. [↩]
  2. Ich bin den genannten Forschern, denen ich die bei meinen Untersuchungen benutzten Proben verdanke, zu großem Danke verpflichtet. Ich danke auch Herrn Moissan, der mir das für meine Versuche nötige metallische Uran gab. [↩]
  3. Neuere Versuche (siehe litterarische Ergänzungen) haben ergeben, daß die Radioaktivität doch allgemein verbreitet zu sein scheint. Die in Frage kommenden Aktivitäten sind jedoch mehrere 1000mal schwächer als die des Urans. (Anmerk. d. Übers.) [↩]
  4. Mehrere Mineralproben sind mir aus der Museumssammlung durch Herrn Lacroix freundlichst zur Verfügung gestellt worden. [↩]
  5. Wir haben zahlreiche Verpflichtungen gegen alle, die uns bei dieser Arbeit zu Hülfe gekommen sind. Wir danken herzlich den Herren Mascart und Michel Lévy für ihre wohlwollende Unterstützung. Dank der freundlicher Vermittlung des Herrn Prof. Sueß hat die österreichische Verwaltung in liebenwürdigster Weise die erste Tonne vorbehandelter Rückstände zu unsrer Verfügung gestellt (aus der Staatswerkstatt Joachimsthal in Böhmen). Die Akademie der Wissenschaften zu Paris, die »Société d‘Encouragement pour l'industrie nationale« und ein anonymer Geber haben uns die Mittel zur Behandlung einer gewissen Quantität von Substanz gegeben. Unser freund, Herr Debierne, hat die Behandlung des Minerals geleitet, die in der Fabrik der »Société centrale de produits chimiques« ausgeführt wurde. Diese Gesellschaft hatte sich bereit erklärt, die Behandlung ohne Nutzen für sich auszuführen. Allen diesen sprechen wir unsren aufrichtigsten Dank aus.
  6. Ganz neuerdings hat das »Institut de France« 20 000 Frcs. zur Extraktion radioaktiver Substanzen zu unsrer Verfügung gestellt. Dank dieser Summe konnten wir die Behandlung von fünf Tonnen Mineral unternehmen. [↩]
  7. Wir hatten kürzlich den Schmerz, diesen ausgezeichneten Gelehrten zu verlieren, mitten in seinen schönen Untersuchungen über die seltenen Erden und die Spektroskopie, deren Methoden man wegen ihrer Vollendung und Präcision nicht genug bewundern kann. Wir bewahren der vollendeten Liebenswürdigkeit, mit der er an unsrer Arbeit teilgenommen hat, ein inniges Andenken. [↩]
  8. Siehe auch neuere Versuche von F. Giesel.[41] (Anm. d. Übers.) [↩]
  9. Im Jahre 1899 teilte Herr St. Meyer[47] mit, daß radiumhaltiges Baryumkarbonat paramagnetisch sei. Herr Meyer hatte jedoch mit einem sehr wenig Radium enthaltenden Präparat gearbeitet, dessen Gehalt an Radium wahrscheinlich höchstens ein Tausendstel betrug. Das Präparat hätte sich demnach diamagnetisch zeigen müssen. Wahrscheinlich enthielt der Körper eine kleine eisenhaltige Verunreinigung. [↩]
  10. Siehe auch Elster und Geitel.[53] [↩]
  11. Genau gesagt, bemerkt man bei diesen Versuchen immer eine Ablenkung am Elektrometer, doch kann man leicht feststellen, daß diese Ablenkung die Wirkung der elektromotorischen Kontaktkraft ist, die zwischen der mit dem Elektrometer verbundenen Platte und den benachbarten Leitern besteht; infolge der Leitfähigkeit der von den Radiumstrahlen durchstrahlten Luft bringt diese Kraft eine Ablenkung des Elektrometers hervor. [↩]
  12. Die Anbringung des Faradayschen Cylinders ist nicht notwendig, sie könnte jedoch gewisse Vorteile bieten, falls die Strahlung von den getroffenen Wänden eine starke diffuse Zersetzung erführe. Man könnte dann hoffen, die etwa vorhandenen diffus zerstreuten Strahlen aufzufangen und auszunutzen. [↩]
  13. Versuche im Vakuum hat neuerdings Herr W. Wien ausgeführt[62]. (Anm. d. Übers.) [↩]
  14. Die isolirende Schicht muß völlig kontinuirlich sein. Jede luftgefüllte Spalte, die von dem inneren Leiter bis zur metallischen Hülle reicht, giebt zu einem Stroms Veranlassung, der von den Kontaktelektromotorischen Kräften herrührt und die durch das Radium leitend gemachte Luft durchfließt. [↩]
  15. In Wirklichkeit wird wegen der stets unvollkommenen Isolation schon bei schwächeren Ladungen ein stationärer Zustand erreicht. (Anm. d. Übers.) [↩]
  16. Siehe auch [63]. [↩]
  17. Einige Ausführungen über diesen Gegenstand sowie eine sehr vollständige Untersuchung über die geladenen Centra (Eiektronen oder Korpuskeln) nebst Citaten der zugehörigen Arbeiten befindet sich in der Dissertation von Herrn Langevin[72]. [↩]
  18. Berechnet nach [68], Tab. III. [↩]
  19. wenn solche beobachtet wären. (Anm. des Übersetzers) [↩]
  20. S. a. des Coudres[77] (Anm. d. Übers.) [↩]
  21. Über die Deutung dieser Erscheinung s. a. eine neuere Arbeit von H. Becquerel[86], der das blitzartige Aufleuchten durch Umwandlungsvorgänge in den bestrahlten Krystallen und dadurch verursachte elektrische Entladungen erklärt. (Anm. d. Übers.) [↩]
  22. Versuche über Leitfähigkeit fester Isolatoren bei Bestrahlung mit Radiumstrahlen sind von H. Becquerel[93] und A. Becker[94] ausgeführt worden. (Anm. d. Übers.) [↩]
  23. Über die Spektra der aktiven Gase (`Emanationen'') sind neuerdings Untersuchungen von Ramsay und Soddy ausgeführt worden. Siehe S. 101. (Anm. d. Übers.) [↩]
  24. Siehe auch weiter unten S. 120. Anm. d. Übers. [↩]
  25. Die beigeschriebenen römischen Zahlen und Buchstaben beziehen sich auf die entsprechenden Kapitel und Abschnitte des Buches. Wo keine Zahl angegeben, ist der Inhalt allgemeinerer Natur oder eine Ermittelung nicht möglich gewesen. Die hier, sowie im Text des Buches benutzten Abkürzungen für die Namen der Zeitschriften entsprechen den in den "Fortschritten der Physik" gebräuchlichen. [↩]

Anmerkungen zur Transkription