Dann versank sie in verzweifeltes Schweigen.
Monikas Nerven hielten das nicht mehr aus. Jede Faser in ihr war zum Zerreißen gespannt; eine Jagd von Gedanken stürzte durch ihren Kopf, wirr, zusammenhanglos.
Sie schritt taumelnd hinaus, öffnete die Korridortür, um die Treppe hinabzuspähen.
Kam denn Martha immer noch nicht?
Es war, als ob die Zeit stille stände, als ob Bleigewichte an den Minuten hingen.
Monika verlor vollkommen den Begriff der Zeit.
Als das Dienstmädchen kam, Karl ängstlich dicht neben ihr, wußte sie nicht, ob Minuten oder Stunden verflossen waren.
Sie nahm Martha die Sachen aus der Hand und eilte mit diesen ins Krankenzimmer.
„Herr Doktor, tun Sie ihm nicht weh,“ jammerte die Mutter, als der Arzt Heinrich eine Koffein-Einspritzung machte.