Da wich der Haß, da schwieg jeder Vorwurf. Sie näherte sich langsam und sagte:

„Du hast ja nur sein Bestes gewollt.“

Überrascht in demütiger Dankbarkeit nahm er ihre beiden Hände, legte sein Gesicht hinein und schluchzte.


Er laßt die Hand küssen.


„So reden Sie denn in Gottes Namen“, sprach die Gräfin, „ich werde Ihnen zuhören; glauben aber nicht ein Wort.“

Der Graf lehnte sich behaglich zurück in seinem großen Lehnsessel: „Und warum nicht?“ fragte er.

Sie zuckte leise mit den Achseln: „Vermutlich erfinden Sie nicht überzeugend genug.“

„Ich erfinde gar nicht, ich erinnere mich. Das Gedächtnis ist meine Muße.“