»Nun, das gut sein, ein oder zwei Jim wollen haben ganz gern, wenn müssen, aber das sein auch genug. Sein ganz mächtig betrunken unser König – un Herzog nix viel weniger!« –
Achtzehntes Kapitel.
Shakespeares Wiederaufleben. – Das Kgl. Non plus ultra. – Aus der Schlinge gezogen.
Die Sonne war längst aufgegangen, als der König und der Herzog hervorkrochen. Sie sahen recht verschlafen aus; aber nachdem sie über Bord gesprungen waren und etwas geschwommen hatten wurden sie bedeutend frischer. Nach dem Frühstück setzte sich der König auf eine Ecke des Floßes, zog die Stiefel aus, rollte die Hosen auf, ließ die Beine bequem ins Wasser hängen, zündete die Pfeife an und begann seinen Teil in ›Romeo und Julie‹ auswendig zu lernen. Als er es ziemlich gut inne hatte übten er und der Herzog zusammen. Der Herzog ließ ihn seufzen und die Hand aufs Herz legen; nach einiger Zeit sagte er, es ginge ziemlich gut; »nur,« meinte er, »mußt du ›Romeo‹ nicht so herausbrüllen wie ein Stier – du mußt's liebeskrank, sanft und schmelzend sprechen: –R–o–o–meo! denn Julie ist ein liebes süßes Mädchen, fast ein Kind, weißt du, und schreit nicht wie ein Esel.«
Nun holten sie ein paar lange Schwerter hervor, die der Herzog, der Richard III. vorstellte, aus Eichenstöcken gemacht hatte, und übten ihr Schwertgefecht. Es war wirklich großartig anzusehen, wie sie drauf los hieben und umhersprangen. Nach einiger Zeit glitt der König aus und fiel über Bord; – danach rasteten sie und plauderten von allen möglichen Abenteuern, die sie früher längs des Stromes erlebt hatten.