Hamlets unsterblicher Monolog!
Gegeben von dem berühmten Kean, der ihn an 300 aufeinander folgenden Abenden in Paris gespielt hat!
Nur einen Abend,
wegen unversäumbarer europäischer Engagements!
☛ Eintritt 25 Cents; Kinder und Dienstboten 10 Cents.
Dann trieben wir uns etwas im Städtchen umher. Die Häuser waren meistens alte hölzerne Rumpelkasten, die nie einen Anstrich gehabt hatten; sie ruhten drei bis vier Fuß über der Erde auf Pfählen, damit sie vor dem Strom geschützt waren, wenn der austrat.
Die Kaufläden befanden sich alle an einer Straße. Vor denselben waren weiße Segeltuchdächer über die Seitenwege gespannt, und an die Pfosten, welche diese Dächer stützten, band das Landvolk die Pferde. Unter diesen Zeltdächern standen leere Kisten, auf denen sich den Tag über Faulenzer räkelten, und die mit ihren großen Messern daran herumschnitzten. Es war ein tabakkauendes, gähnendes, faulenzendes und Maulaffen feilhaltendes Gesindel.
Am Flußufer standen mehrere Häuser, welche so unterwaschen waren, daß man meinte, sie müßten jeden Augenblick ins Wasser stürzen. Die Leute waren bereits ausgezogen. Bei ein paar anderen Häusern hatte der Fluß die Erde unter einer Ecke weggespült, so daß sie sich vornüber neigten. Trotzdem wohnten in diesen noch Menschen, aber es war gefährlich, denn zuweilen versinkt ein Stück Land, so breit wie ein Haus, mit einem Male. Solch ein Städtchen muß sich immer weiter zurückziehen, denn der Strom nagt beständig daran.
Je näher der Mittag herankam, desto dichter drängten sich Wagen und Pferde in den Straßen und es kamen immer noch mehr. Familien vom Lande brachten ihr Mittagsessen mit und verzehrten es in ihren Wagen. Es wurde viel Branntwein getrunken, auch sah ich drei Prügeleien.