„Na, halt schwören, zusammenhalten, nie ‘n Geheimnis zu verraten, wenn man auch drum gevierteilt werden sollte — und jeden zu töten, und seine ganze Familie, der was schwatzt.“

„Großartig, Tom — sag‘ dir‘s, einfach großartig!“

„Na, ich glaub‘, ‘s ist‘s! Und das muß natürlich um Mitternacht sein, am einsamsten, schrecklichsten Ort, den man finden kann. Ein Gespensterhaus ist das beste, aber so was gibt‘s ja kaum noch.“

„Mitternacht ist gut, Tom!“

„Ja — ‘s ist gut. Und aufs Schwert schwören mußt du und mit Blut unterzeichnen.“

„Na, das laß ich mir gefallen! ‘s ist ja tausendmal besser, als Pirat sein. Na, Tom, will mich jetzt an die Witwe halten und alles tun, bis ich verfaul‘! Und wenn ich dann mal so ‘n richtiger Räuber bin und alle Welt von mir spricht, denk‘ ich, wird sie noch stolz sein, daß sie mich aus dem Schmutz gezogen hat.“

Schluß.

So endet diese Geschichte. Da es nur die Geschichte eines Jungen sein soll, muß sie hier enden; sie könnte nicht weiter gehen, ohne die eines Mannes zu werden. Wenn jemand eine Erzählung über erwachsene Leute schreibt, weiß er genau, wo er aufzuhören hat — bei der Heirat; schreibt er aber über ein unreifes Kind, so muß er aufhören, wo er‘s für passend hält.

Die meisten der in diesem Buch vorkommenden Personen leben noch, sind glücklich und mehren sich.

Vielleicht erscheint es eines Tages als angebracht, die Geschichte der Jugend wieder aufzunehmen und zu sehen, was für Männer und Frauen aus ihnen geworden sind; darum wird‘s am besten sein, von ihrem jetzigen Leben hier nichts mehr zu verraten.