Dann saßen sie zusammen, vor sich eine Tafel, und Tom gab Becky seinen Griffel, führte ihr die Hand, und sie zeichneten zusammen ein wundervolles Haus. Sobald das Interesse an der Kunst zu schwinden begann, fingen sie an, sich was zu erzählen. Tom schwamm in Seligkeit.
„Hast du Ratten gern?“ fragte er Becky.
„Pfui, ich hasse sie!“
„Ja, ich auch — das heißt lebendige. Aber ich meinte tote, die man an ‘nem Strick sich um den Kopf herumschwingen lassen kann.“
„Nein, ich mag überhaupt gar keine Ratten. Ich möchte Gummi zum Kauen.“
„Das mein ich! Ich wollt‘, ich hätt‘ welchen!“
„Möchtest du? Ich hab‘ welchen. Du kannst ihn ‘ne Weile kriegen, aber dann mußt du ihn mir wiedergeben!“
Und dann kauten sie Gummi und stemmten die Knie gegen die Bank und waren seelenvergnügt.
„Warst du schon mal im Zirkus?“ fragte Tom.
„M — ja, mein Papa hat mich schon ‘n paarmal mitgenommen, wenn ich artig war.“