Ein paar unbestimmte Figuren tauchten aus der Dunkelheit auf, eine altertümliche Blendlaterne mit sich führend, welche die Umgebung mit zahllosen Lichtstreifen erhellte. Schaudernd flüsterte Huckleberry: „Ganz gewiß, es sind Teufel! Drei auf einmal! Gott, Gott, Tom, wir sind verloren! Weißt du kein Gebet?“

„Ich will‘s versuchen, aber sei doch nicht so bange! Sie werden uns ja nicht erwischen. Müde bin ich, geh zur Ruh —“

„Pscht!“

„Was gibt‘s Huck?“

„Das sind ja Menschen! Einer wenigstens! Die eine Stimme gehört dem alten Muff Potter!“

„Ist das gewiß?“

„Wenn ich dir‘s doch sage! Nur ganz still! Er wird uns schwerlich bemerken! Besoffen, wie gewöhnlich — erbärmlicher, alter Trunkenbold!“

„‘s ist schon gut, ich bin ja ganz still! — Jetzt bleiben sie stehen — sie können‘s nicht finden — jetzt kommen sie wieder näher — heiß — kalt — wieder heiß — riesig heiß! Da — da sind sie jetzt ganz in der Nähe! — Du, Huck, ich kenne die zweite Stimme — ‘s ist die von Indianer-Joe.“

„‘s ist richtig! Diese mörderische Bestie! Ich wollt‘ fast lieber, es wären Teufel! Was sie wohl vorhaben?“

Mit dem Tuscheln war‘s jetzt aus; die drei waren beim Grab angelangt und standen kaum ein paar Fuß vom Versteck der beiden Abenteurer.