»So sagt er.«
»O Geist des großen Cäsar!«
Der Lotse kam auf uns zu, und der Kapitän sagte:
»Onkel, unser guter Freund hier will bei Napoleon landen.«
»Na, da – –«
»Nun, was soll das?« unterbrach ich ihn. »Kann man denn bei Napoleon nicht ans Ufer gehen, wenn man will?«
»Ei, zum Henker, wißt Ihr’s denn nicht? Es giebt kein Napoleon mehr, seit Jahren nicht mehr. Der Arkansas River brach durch, riß alles in Stücke und schwemmte es in den Mississippi!«
»Nahm die ganze Stadt mit? – Banken, Kirchen, Gefängnisse, Zeitungsdruckereien, Gerichtshaus, Theater, Feuerversicherungsgebäude, Mietställe – alles?«
»Alles. Just das Werk einer Viertelstunde. Ließ weder Haut noch Haar, weder einen Stein oder Balken noch einen Dachziegel übrig – einen Schuppen und einen Kamin aus Backsteinen ausgenommen. Das Boot hier fährt jetzt gerade da, wo die Mitte der Stadt war; dort ist der Kamin – alles, was von Napoleon übrig ist. Diese dichten Wälder zur Rechten waren sonst eine gute Stunde hinter der Stadt. Seht euch einmal um – blickt stromaufwärts – nicht wahr, jetzt erkennt ihr die Gegend nach und nach wieder?«
»Ja, ich erkenne sie jetzt. Das ist das Wunderbarste, was ich je gehört habe – weitaus das Wunderbarste und – Unerwartetste.«