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Einige Urteile der Presse:

Hannoverscher Courier:

… So hat Robert Kohlrausch ganz Italien durchwandert und überall mit dem Verständnis und dem scharfen Blick des Historikers die Spuren der Ahnen betrachtet. Und ein anderes kam hinzu, diese historische Betrachtung für ihn und den Leser fruchtbar zu machen: die Gabe, das in Palästen, Kirchen u. Museen, auf Denkmälern, Bildern u. Schlachtfeldern als Denkzeichen deutschen Wesens, deutschen Geistes und deutschen Wirkens Erkannte in dichterischer Verklärung zu schauen u. längst Vergangenes und Verklungenes mit lebendigem Gegenwartsbewußtsein zu erfüllen … Ein inhaltsreiches Werk, das dem Leser eine Fülle von neuen Eindrücken vermittelt. … Möchten die »Deutschen Denkstätten in Italien« in vielen deutschen Häusern Leser und Freunde finden.

Reclams Universum:

… Stille Wehmut klingt aus seinen Zeilen heraus über all die unnütz vergossenen Ströme deutschen Blutes, und zugleich ein Ton lauterer Freude über das gewesene Große, Heldenhafte und Schöne, von dem uns so wenig mehr geblieben ist als eine große Erinnerung.

Breslauer Morgenzeitung:

Kohlrausch’s Buch bringt eine Fülle historischen Materials, aber es vermeidet sehr glücklich die bloße Aneinanderreihung geschichtlicher Vorgänge. Vielmehr liest es sich wie ein gewaltiges Epos, dessen einzelne Kapitel die mannigfaltigen Schicksale der deutschen Stämme und Fürstengeschlechter bilden, die um Italiens Besitz gerungen. Kohlrausch hat viel Fleiß verwendet, aber noch weit höher ist die dichterische Kraft zu bewerten, mit der er die großen Erinnerungsstätten einer an gewaltigen Tragödien reichen Vergangenheit wieder mit dem vollen Glanze umkleidet, den sie dereinst besessen haben. Alle, die die Schritte nach dem Süden lenken, werden gut tun, Kohlrausch’s Buch als kundigen Reisebegleiter mit sich zu nehmen.

Posener Zeitung:

Das Buch ist eine der interessantesten Neuerscheinungen dieses Winters. Als ein Künstler, der Italien und deutsche Vergangenheit gleichermaßen liebt, hat Kohlrausch seine selbstgestellte Aufgabe gelöst; er spricht zu uns in einer klaren, melodischen Sprache, die von tiefem lyrischem Gehalt durchdrungen sich dem Stoff völlig anpaßt.