Ein wahrhaft ergreifender nationalethischer Gehalt spricht sich in diesem Werke aus. Es ist eine Männerlektüre von herbster Eindringlichkeit: dieses gewaltige Buch von furchtbarer Schuld und furchtbaren Leiden. Man darf es sicher zu den bedeutsamsten Erscheinungen der neueren Geschichtsschreibung zählen.

Heimgarten:

Das Buch liest sich ähnlich wie Zolas »Zusammenbruch«.

Deutsche medizinische Presse:

Wir empfehlen das Buch, das sich durch einen glänzenden Stil, Lebendigkeit der Darstellung, scharfe Beobachtungsgabe und gesunde Kritik auszeichnet, auf das angelegentlichste. Man sieht in ihm Rußland, wie es ist.

Pester Lloyd:

Weressájew liefert hier ein selten reichhaltiges und wertvolles Material zur Geschichte des modernen Rußland in allen Zweigen seines politischen, kulturellen, sozialen und sittlichen Lebens, so daß hier ein Kolossalgemälde aus dem öffentlichen Leben Rußlands von überwältigendem Realismus und beklemmend düsteren Farben geboten wird … Mit unsäglichem Kummer über menschliche Verkommenheit legt man das Buch Weressájews aus der Hand.

Deutsche Romanzeitung:

Mit Entsetzen liest man diese Darstellung russischer Zustände. Sie treten mit so krasser Deutlichkeit vor unser Auge, daß ich das meine wenigstens während dieser Lektüre schaudernd schließen mußte und nur mit Mühe weiterzulesen vermochte.

A. B.