»Kann’s jetzt noch nicht sagen,« erwiderte Herr Ballou, der ein alter Goldgräber war und auch in Silbergruben beträchtliche Erfahrungen besaß.
»Nun, haben Sie sich denn nicht irgend eine Art Meinung gebildet?«
»Ja, gewissermaßen schon. Es scheint freilich nicht übel hier, aber man hat die Sache überschätzt. Siebentausend-Dollars-Lager sind wohl selten. Die Sheba-Grube mag immerhin reich sein, aber sie gehört uns nicht, und überdies ist das Gestein so voll von schlechten Metallen, daß alle Wissenschaft der Welt nichts damit anfangen kann. Wir werden hier nicht verhungern, aber ich fürchte, wir werden auch nicht reich werden.«
»Sie halten also die Aussicht für ziemlich gering?«
»So ist’s.«
»Nun, dann thäten wir wohl besser daran, heim zu gehen, nicht wahr?«
»O, jetzt noch nicht – natürlich. Wir wollen’s doch zuerst noch ein bißchen versuchen.«
»Setzen wir einmal den Fall – es ist eine bloße Annahme – wißt ihr – setzen wir einmal den Fall, ihr könntet ein Lager finden, welches, sagen wir hundertfünfzig Dollars per Tonne gäbe – würde euch das genügen?«
»Probieren Sie’s mal mit uns!« schrie die ganze Gesellschaft.
»Oder nehmen wir an – selbstverständlich wiederum eine Vermutung – nehmen wir an, wir fänden eine Ader, wo die Tonne zweitausend Dollars Ausbeute giebt – würde euch das genügen?«