Die ganze Geschichte kam sofort in die Zeitung und der beliebte Wardein machte sich binnen zwei Tagen aus dem Staube.
Ich will hier beiläufig bemerken, daß ich in der Silbermühle nur eine Woche blieb. Ich erklärte meinem Arbeitgeber, ohne Lohnerhöhung könne ich nicht länger bleiben. Mir gefalle zwar das Quarzmehlmachen, ja ich sei ganz bezaubert davon; nie zuvor hätte ich zu einer Beschäftigung in so kurzer Zeit eine so zärtliche Neigung gewonnen; nichts gäbe, wie es mir scheine, der geistigen Thätigkeit einen solchen Schwung, als eine Batterie zu füttern und Sand durch einen Drahtschirm zu werfen, und nichts sporne die sittlichen Eigenschaften eines Menschen so an, als Silber ausschmelzen und Decken waschen – trotzdem fühle ich mich genötigt, um Lohnerhöhung zu bitten.
Er sagte, er zahle mir zehn Dollars wöchentlich und das sei doch eine ganz hübsche runde Summe. Wieviel ich denn wolle?
Ich erwiderte, etwa viermal hunderttausend Dollars monatlich nebst der Kost sei alles, was ich in Anbetracht der schweren Zeiten vernünftiger Weise verlangen könne.
Man wies mich aus dem Hause. Und doch, wenn ich auf jene Tage zurückblicke und mir die maßlos schwere Arbeit, die ich in jenem Pochwerk verrichtete, ins Gedächtnis zurückrufe, bedauere ich nur, ihm nicht siebenmalhunderttausend abverlangt zu haben. Um die volle Kraft und Bedeutung des über ihn verhängten Fluches zu verstehen: ›Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen‹ hätte Adam aus dem Garten Eden von Rechts wegen geradeswegs in ein Quarzpochwerk gehen sollen.
Nicht lange nachher war es die geheimnisvolle, wunderbare ›Zementgrube‹, die mir, gleich der übrigen Bevölkerung, den Verstand verrückte, so daß ich nur auf eine Gelegenheit lauerte, mich bei deren Aufspürung beteiligen zu können.