»Wenn’s Euch aber Unglück brächte?«
»Das glaub’ ich kaum. Schlimmer wie’s heute nacht gewesen ist, kann’s sowieso nicht werden. Also versucht’s nur getrost.«
»Gut, es gilt. Aber was bekomm’ ich dafür?«
»Den Haifisch, wenn Ihr einen fangt.«
»Einverstanden! Ich glaub’, ich würd ihn verzehren samt allen Gräten. Her mit der Angel!«
»Da habt Ihr alles. Jetzt geh ich eine Strecke weiter, um Euch den Fang nicht zu verderben, denn ich weiß aus Erfahrung – oho! zieht die Leine ein, rasch, rasch, ein Fisch hat angebissen. Hab’ mir’s doch gleich gedacht! Sobald ich Euch zu Gesicht bekam, wußt’ ich, daß Ihr ein Glückskind seid. Nun, da haben wir ihn ja – am Land ist er!«
Es war ein ungewöhnlich großer Hai, wohl neunzehn Fuß lang, wie der Fischer sagte, während er dem Tier den Bauch aufschnitt.
»Nehmt nur alles heraus, junger Mann; es finden sich da manchmal Dinge, die gar nicht zu verachten sind. Ich will einstweilen einen neuen Köder aus dem Korb holen und dann versuchen, ob mir das Glück jetzt um Euretwillen günstig ist.«
Als der Fischer wiederkam, hatte sich der Fremde eben die Hände gewaschen und schickte sich an, zur Stadt zurückzukehren.
»Was, Ihr wollt fort?«