Um halb zehn Uhr saß der reichste Wollmakler in Sydney daheim im Wohnzimmer; er hatte seinen Morgenimbiß eingenommen und sich eben in die Zeitung vertieft. Da steckte ein Diener den Kopf herein.
»Vor der Tür steht ein Sonnenbruder, Herr, und fragt nach Ihnen.«
»Was fällt dir ein, mir mit solchem Anliegen zu kommen; schick’ ihn fort.«
»Ich hab’s versucht, aber er will nicht gehen.«
»Was – er weigert sich – das ist sonderbar. Entweder muß er verrückt sein, oder – ein ungewöhnlicher Mensch. Ist er verrückt?«
»Nein, Herr. Danach sieht er nicht aus.«
»Hat er denn gesagt, was er von mir will?«
»Nur, daß er Sie in einer sehr wichtigen Angelegenheit sprechen muß.«
»Und fortgehen will er nicht? Hat er das gesagt?«
»Ja, er versichert, er bliebe an der Tür stehen, bis er Sie zu sehen bekommt, und wenn’s den ganzen Tag dauern sollte.«