»Nun, wir vier – denn Millet half seinen eigenen Sarg tragen. Verkleidet natürlich. Er galt für einen entfernten Verwandten.«
»Merkwürdig!«
»Aber wahr, buchstäblich wahr! Sie werden sich auch erinnern, wie die Bilder Millets im Preise stiegen. Wir wußten kaum, was wir mit all dem Gelde anfangen sollten. In Paris lebt ein Mann, der siebzig Stück Millets besitzt. Er hat uns zwei Millionen dafür bezahlt. Und was die Unmenge von Skizzen und Studien betrifft, die Millet in den sechs Wochen, während wir unterwegs waren, zusammengemalt hat, so würden Sie staunen, für welche Preise wir sie heute noch verkaufen, das heißt, wenn wir uns überhaupt dazu verstehen sie herzugeben.«
»Das ist wirklich eine wunderbare Geschichte.«
»Ja, sie hat einen ganz hübschen Schluß.«
»Was ist denn aber aus Millet geworden?«
»Können Sie ein Geheimnis bewahren?«
»Versteht sich!«
»Erinnern Sie sich des Mannes, auf den ich Sie heute im Speisesaal aufmerksam machte? Das war François Millet.«
»Nicht möglich!«