»Masern am Ende?«
»Mag sein, mag sein – ik weiß es nicht – ik denk, er sterbte an etwas.«
»Eltern noch am Leben?«
»Unmöglich.«
»Sagen Sie, – welches ist die Büste und welches das Piedestal.«
»Santa Maria! Dies hier ist die Büste und dies das Piedestal.«
»Ah, ich sehe, ich sehe – glückliche Verbindung, in der That eine sehr glückliche Verbindung.«
Nachdem wir unserem Führer also in Genua mitgespielt, hatten wir für die Zukunft gewonnenes Spiel. Diese Führer hätten uns sonst zu Tode geelendet.
Im Vatikan zu Rom, dieser wunderbaren Welt voll Sehenswürdigkeiten, verbrachten wir wiederholt mehrere Stunden. Auch hier trugen wir unserem Führer gegenüber die größte Zurückhaltung zur Schau. Bisweilen waren wir nahe daran, Interesse zu bekunden, ja selbst Bewunderung – es war sehr schwer, sich dessen zu enthalten. Indes gelang es. Niemand sonst brachte das im vatikanischen Museum zu stande. Der Führer war außer sich – es ging ihm übers Bohnenlied. Er lief sich fast die Beine ab, um außerordentliche Dinge aufzuspüren, und erschöpfte alle seine Gewandtheit an uns, aber es mißlang ihm. Er hatte das, was er für das größte Wunder hielt, bis zuletzt aufgespart – eine ägyptische Königsmumie, vielleicht die am besten erhaltene in der Welt. Er führte uns dahin. Er war seiner Sache diesmal so sicher, daß etwas von seinem früheren Enthusiasmus zurückkehrte.