»Mir nicht.«

»O ja, richtig! Gehen Sie nach … nein, das habe ich Sie schon gefragt. In welchem Schiff … halt, das habe ich Sie auch schon gefragt. In welchem Hotel … nein, Sie haben mir das gesagt. Was fehlt denn noch? – hm – ja so – was für eine Ueberfahrt … nein, das haben wir auch schon besprochen. Hm – hm – ich glaube, das ist wirklich alles – Bon jour – ich habe mich sehr gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen, meine Damen. Leben Sie wohl!«


Noch ein Landsmann.
(Nummer 2.)

Ich saß mit Harris in einer Sennhütte, beschäftigt, meine Tagebücher zu ordnen und verschiedene wissenschaftliche Beobachtungen zu Papier zu bringen, als ein schlanker, junger Amerikaner zu uns eintrat. Er mochte etwa dreiundzwanzig Jahre alt sein und näherte sich mir mit jener ungekünstelten Selbstgefälligkeit, welche Jünglinge seines Alters für feine, weltmännische Lebensart halten. Er trug das Haar in der Mitte gescheitelt und lächelte so albern, wie ein Höfling auf der Bühne, als er sich mir vorstellte. Während er mit seiner schöngepflegten Rechten meine Hand umkrallte, verbeugte er sich dreimal mit dem Oberkörper bis zu den Hüften nach Theatersitte und sagte in gnädig herablassendem Beschützerton:

»Freue mich, Ihre Bekanntschaft zu machen, freue mich wirklich außerordentlich. Habe alle Ihre kleinen Versuche gelesen und bewundere sie sehr; hörte, Sie seien hier und wollte –«

Ich deutete auf einen Stuhl und er nahm Platz.

Dieser hohe Herr war der Enkel eines zu seiner Zeit sehr namhaften Amerikaners, der auch heutigen Tages noch nicht vergessen ist und dem nur noch so wenig fehlte, um ein großer Mann zu sein, daß er bei seinen Lebzeiten allgemein dafür gehalten wurde.