Seitdem gehe ich langsam der Genesung entgegen, obgleich ich noch heute nicht so weit bin, diese harmlosen, aber wahrhaften Aufzeichnungen niederzuschreiben. Ich muß sie diktieren. Im übrigen bin ich von Aufmerksamkeiten erdrückt worden. Selbstredend ist das Kreuz der Ehrenlegion nicht ausgeblieben; – wer entgeht demselben im derzeitigen republikanischen Frankreich?

Und doch habe ich mir eine Lehre aus meinem Anteil an dem großen Gambetta-Fourtou-Duell gezogen. Ich werde nie zurückschrecken, vor einem französischen Duellanten zu stehen, – hinter einen aber soll mich keine Gewalt der Erde mehr bekommen!


Eine Beobachtung in Paris.

Der Pariser reist nur wenig, er versteht keine Sprache als die seinige, liest nur einheimische Bücher und ist infolgedessen recht beschränkt und selbstzufrieden. Doch seien wir gerecht; es giebt Franzosen, die auch fremde Sprachen verstehen: die Kellner. Unter anderem verstehen sie auch englisch; allerdings auf ihre Art – sie können es sprechen, aber nicht verstehen. Sie machen sich leicht verständlich, aber es ist fast unmöglich, einen englischen Satz so auszudrücken, daß sie fähig wären, ihn zu verstehen. Sie glauben und behaupten, ihn zu verstehen, verstehen ihn aber nicht. Nachstehende Unterredung hatte ich mit einem dieser Menschen; ich schrieb dieselbe seinerzeit nieder, um sie aufzubewahren.

Ich. Das sind schöne Orangen. Wo sind sie her?

Er. Mehr? Ich werde gleich welche bringen.

Ich. Nein, bringen Sie keine mehr; ich möchte nur wissen, wo sie her sind – wo sie gewachsen sind.