»Genug, – das kann ich dir sagen!«

»O, lasse mich nicht in Ungewißheit, Lieber. Was ist's denn?«

»Ich möchte wissen, wie viel Uhr es ist.«

»Du unartiger Junge; du hast mich recht in Schrecken gejagt! Ist das alles?«

»Alles – auf Ehre. Beruhige dich; sage mir die Zeit und empfange meinen Segen.«

»Gerade fünf Minuten nach neun Uhr. Keine Ursache zum Danken – behalte deinen Segen.«

»Danke schön, Tantchen. Er würde mich nicht gerade ärmer gemacht haben, und dich nicht so reich, daß du ohne andere Mittel leben könntest.« Er stand auf und murmelte: »Gerade fünf Minuten nach neun Uhr,« und stellte sich seiner Uhr gegenüber. »Ah,« sagte er, »du machst deine Sache besser wie gewöhnlich. Du gehst nur um vierunddreißig Minuten falsch. Warte … Warte … Dreiunddreißig und einundzwanzig ist vierundfünfzig; viermal vierundfünfzig ist zweihundertsechsunddreißig; eins ab, bleibt zweihundertfünfunddreißig. So ist's recht.«[6]

[6] Tante und Neffe, welche also per Telephon verkehren, sind weit auseinander: sie in San Francisco, er in einer Stadt des Ostens, daher die Zeitdifferenz.

Der Uebers.

Er drehte die Uhrzeiger vorwärts, bis sie fünfundzwanzig Minuten auf Eins zeigten und sagte: »Nun sieh, ob du nicht eine Zeit lang richtig gehen kannst … sonst werde ich dir kommen!«