»Meine Mary, mein geliebtes Herz, ich weiß es. Warum ist dein Vater so unerbittlich?«
»George, er meint es gut, aber ihm ist die Kunst eine Thorheit; er versteht nur den Spezereihandel. Er meint, ich würde bei dir verhungern.«
»Verwünscht sei seine Klugheit! Warum bin ich nicht ein geldmachender, herzloser Gewürzkrämer, statt eines gottbegabten Bildhauers – der nichts zu essen hat!«
»Verzage nur nicht, mein George! – Alle seine Vorurteile werden schwinden, sobald du erst einmal fünfzigtausend Dollars erworb – –«
»Fünfzigtausend Teufel! – Kind, ich bin mein Kostgeld noch schuldig!« –
Zweites Kapitel.
(Ort der Handlung: eine Wohnung in Rom.)
»Geehrter Herr, alles Reden ist unnütz. Ich habe nichts gegen Sie; aber ich kann meine Tochter nicht an ein Ragout von Liebe, Kunst und Hunger verheiraten – und sonst haben Sie, glaube ich, nichts zu bieten.«
»Mein Herr, ich bin arm, ich leugne es nicht. Aber hat denn der Ruhm keinen Wert? Der Senator Belem Fyoodle von Arkansas sagt, daß meine neue Statue der Amerika ein treffliches Werk der Bildhauerkunst ist und er die Ueberzeugung hegt, mein Name werde noch einmal berühmt werden.«