»Das ist kaum genau genug. Meinen Sie die gewöhnliche Oktavbibel oder die illustrierte Familienbibel?«
»Ich glaube nicht, daß ihm an den Illustrationen viel liegen würde – d. h. er wird sie nicht höher schätzen als einfachen Druck.«
»Sie haben mich nicht recht verstanden. Es kommt auf das Gewicht an. Die gewöhnliche Oktavbibel wiegt etwa zwei und ein halbes Pfund, während die Großquartbibel mit den Illustrationen von Doré zehn bis zwölf Pfund wiegt. Wieviel Dorébibeln würde er wohl auf einmal verzehren?«
»Man sieht, daß Sie den Elefanten nicht kennen, sonst würden Sie nicht fragen. Er frißt ganz einfach soviel, als man ihm giebt.«
»Gut, drücken Sie es in Dollars und Cents aus; wir müssen uns bestimmt fassen. Die Dorébibel kostet hundert Dollars pro Exemplar, in Juchtenleder gebunden …«
»Er würde für etwa fünfzigtausend Dollars brauchen – sagen wir, eine Auflage von fünfhundert Exemplaren.«
»So, das ist genauer; ich will's notieren. Also, er frißt gerne Menschen und Bibeln – das hätten wir! Was frißt er sonst? Ich brauche Details.«
»Hat er keine Bibeln, so frißt er Backsteine; hat er keine Backsteine, so frißt er Flaschen; hat er keine Flaschen, so frißt er Kleider; hat er keine Kleider, so frißt er Katzen; hat er keine Katzen, so frißt er Austern; er frißt ferner Schinken, Zucker, Pasteten, Kartoffeln, Kleie, Heu, Hafer und besonders Reis, denn damit wurde er hauptsächlich aufgezogen, kurzum er frißt alles, was er kriegen kann.«
»Sehr gut. Gewöhnliche Menge zu einer Mahlzeit?«
»Nun, so zwischen sieben und acht Zentner.«