Es hat wohl nie einen moderneren Herrscher gegeben als diesen »aufgeklärten Despoten« aus der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts. Zuweilen glaubt man nicht von einem, der da war, sondern von einem, der da kommen wird, zu lesen. So reif, so vorschauend, so grossdenkend, so frei von Vorurteilen war dieser Monarch!
Neue freie Presse.
Ein Muster französischer Memoiren sind die Thiébaults über seinen Aufenthalt am Hofe Friedrichs des Grossen. Es mag einer noch so viele historische Werke über jene Zeit gelesen haben, Friedrich II. wird ihm ein genialer Feldherr, ein grosser König, ein merkwürdiger Mensch sein; er lese diese Memoiren, und der Feldherr, der König, der Mensch steht leibhaftig vor ihm mit all seinen Tugenden und Fehlern, in seiner Herrscherglorie und seiner menschlichen Schwäche.
Wiener Allg. Zeitung.
In der reichen französischen Memoirenliteratur gibt es nur wenige Werke, die für uns Deutsche ihrem ganzen Inhalte nach ein so hervorragendes historisches Interesse darbieten, wie die Denkwürdigkeiten D. Thiébaults.
Karl Witte, Berlin.
Das Buch ist von Anfang bis zu Ende in allen Einzelheiten fast gleich interessant. Ausserdem ist es durchweg in dem Ton des feinsinnigen, gebildeten Mannes gehalten, der auch delikate Dinge mit Geschmack und Anstand behandelt.
Hamb. Korrespondent.
General Gourgaud