»Und hat er noch andere Eigenheiten?«

»Nein – nur schrecklich ängstlich ist er. Tag und Nacht hält er seine Thür verschlossen, und wenn man klopft macht er nur ein Ritzchen auf und guckt erst wer da ist.«

»Wahrhaftig, den möchte ich gern zu sehen bekommen. Sagt mal – könntet Ihr nicht die Thür weit aufmachen, wenn Ihr wieder hineingeht, so daß – –«

»Bewahre. Das würde auch wenig nützen. Er stellt sich immer hinter die Thür.«

Tom dachte eine Weile nach.

»Wißt Ihr was? Gebt mir Eure Schürze und laßt mich morgen das Frühstück hineintragen. Ihr bekommt auch einen Vierteldollar.«

Der Kellner war es zufrieden, wenn der Oberkellner nichts dagegen hätte.

»Mit dem will ich’s schon abmachen,« sagte Tom. Und richtig, am nächsten Morgen hatten wir jeder eine Schürze um und trugen die Speisen hinein.

Tom hatte die ganze Nacht wach gelegen und sich den Kopf zerbrochen über Phillips und sein Geheimnis. Das war verlorene Mühe nach meiner Ansicht; viel besser, wir kamen selbst dahinter wie die Sachen wirklich standen, statt uns erst allerlei Falsches auszudenken. »Ich kann’s ja abwarten,« dachte ich und ließ mich im Schlaf nicht stören.