»Huck, er ist fort,« rief er.

»Im Ernst, Tom?« fragte ich starr vor Staunen.

»Jawohl, er ist wirklich fort; es ist nichts mehr von ihm zu sehen. Der Boden ist nur etwas zertrampelt und wenn blutige Spuren da waren hat sie der Regen verwaschen; es ist lauter Schmutz und Morast da drinnen.«

Nun faßte ich mir ein Herz und überzeugte mich mit eigenen Augen, daß kein Leichnam mehr da war.

»Verwünscht,« rief ich, »die Diamanten sind weg!«

»Glaubst du nicht, daß die Mörder zurückgekommen sind und ihn fortgeschleppt haben?«

»Höchst wahrscheinlich. Wo meinst du wohl, daß sie ihn versteckt haben können?«

»Wie soll ich das wissen?« sagte er ärgerlich. »Es ist mir auch einerlei. Mir war nur an den Stiefeln etwas gelegen. Nach der Leiche werde ich den Wald nicht durchsuchen; meinetwegen mag sie sein wo sie will. Die Hunde werden sie sowieso bald aufspüren.«

Wir schlichen betrübt und enttäuscht nach Hause zurück. Mein Lebtag hatte mich noch keine Leiche so geärgert und betrogen wie diese.