Reichard machte ein verlegenes Gesicht. »Fast schäme ich mich, es dir einzugestehen, Mary.«

»Laß gut sein, Eduard; mir geht dieselbe Frage im Kopf herum.«

»Wirklich? Und die wäre?«

»Du hast gedacht: ›Wenn unsereins doch nur erraten könnte, was das für eine Aeußerung war, die Goodson dem Fremden gegenüber gethan hat.‹«

»Ja, ich will’s nicht leugnen. Es ist eine Sünde und Schande. Schämst du dich nicht auch?«

»Nein, ich bin darüber hinaus. Aber laß uns die Sicherheitskette vorhängen. Wir sind für den Sack verantwortlich, bis er morgen früh in das Bankgewölbe geschafft werden kann. – Du liebe Zeit – hätten wir nur nicht die Thorheit begangen!«

Während der Mann die Thür fest verwahrte, sagte Mary:

»Wer doch wüßte, was das ›Sesam, thu’ dich auf‹ ist. Wie kann nur die Aeußerung gelautet haben? – Aber komm, laß uns zu Bette gehen.«

»Und einschlafen?«

»Nein, nachdenken.«