»Ja.«
»Na, dann kann ich mir’s erklären; sie denkt, es handele sich um die Steinblöcke. Warum haben Sie ihr nicht gesagt, daß ich ebenfalls zu Schaden gekommen bin?«
»Das hab’ ich ja gesagt. Ich sagte ihr alles, was Sie mir aufgetragen hatten: daß Sie vom Haarschopf bis zu den Hacken bloß noch eine unzusammenhängende Reihenfolge von komplizierten Knochenbrüchen bildeten, und daß Sie infolge des Hervorragens der verschiedenen Knochenteile aussähen wie ein Kleiderriegel.«
»Und nachdem sie dies gehört hatte, meinte sie, ich sollte nicht vergessen, daß mit mir nichts weiter los wäre?«
»So sagte sie wörtlich.«
»Das versteh’ ich nicht. Ich glaube, sie hat der Diagnose des Falls nicht die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. Sah sie aus wie eine Person, die sich in Theorien ergeht, oder wie eine, die selbst schon mal in einen Abgrund gestürzt ist und ihre abstrakte Wissenschaft auf die Basis persönlicher Erfahrungen gründet?«
»Bitte?«
Meine letzten Ausdrücke standen augenscheinlich nicht in des Stubenmädchens Wörterbuch; sie gingen über ihren Horizont. Ich ließ daher die Sache auf sich beruhen und bestellte etwas zu essen und zu rauchen, dazu heißes Getränk, einen Korb, um meine Beine hineinzulegen, und einen Menschen, der dazu befähigt wäre, mir zum Zeitvertreib fluchen zu helfen. Aber nichts von alledem war zu haben.
»Warum nicht?« fragte ich.
»Sie sagte, Sie hätten dies alles nicht nötig.«